Das Heimkino ist vorhanden, aber nicht sichtbar.
Ausgangspunkt war der Wunsch nach einem minimalistischen offenen Raum ohne zentrale Elemente und ohne dauerhaft sichtbaren Fernseher.
Eine motorisierte Leinwand und ein hochauflösender Projektor, beide in der abgehängten Decke verborgen, verwandeln das Wohnzimmer in einen Kinosaal, ohne die Klarheit des Raumes zu beeinträchtigen.
Derselbe Raum, zuerst virtuell und dann gebaut.
Der direkte Vergleich überprüft Proportionen, Möbel, Licht und die Position der technischen Elemente. Links befindet sich das Rendering, rechts die abschließende Fotografie.


Integrierte, nicht inszenierte Technologie.
Dolby-Surround-Anlage, Leinwand und Projektor wurden mit abgehängter Decke, Beleuchtung und Möbeln koordiniert. Die Technik tritt nur dann in Erscheinung, wenn sie gebraucht wird.




Der Ausgangspunkt.
Die Bestandsbilder machen die Transformation und die bewusste Reduktion nachvollziehbar, durch die ein offenerer und stimmigerer Raum entstand.



Ein zurückhaltender Verweis auf Piet Mondrian.
Die Liebe der Auftraggeber zur Malerei und ihre Neigung zum Minimalismus führten zu einem Eingangsmöbel im reinen neoplastischen Stil: ein grafischer Akzent innerhalb einer essentiellen Komposition.
Projektdaten
- Auftraggeber
- Privater Auftraggeber
- Projekt
- Michele Anderlini
- Schreinerarbeiten
- Falegnameria Anderlini · Baceno
- Jahr
- 2018

